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Ein glücklicher Start

Die Geburtsstunde des Festivalortes Gars am Kamp

Gars am Kamp ist traditionell ein fruchtbarer Boden für heimische, aber auch auswärtige Künstler, die hier Inspiration suchen und Wirkungsstätten finden.

So kreuzten in der Kamptalgemeinde Ende der 1980er Jahre die Lebenswege von zwei außergewöhnlichen Künstlern, die das „Kamptal Festival“ mit Austragungsorten auf der Burg Gars und der benachbarten Rosenburg gründeten: Der Elan, mit dem der Wiener Kammersänger Heinz Holecek als Intendant und der Garser Dirigent Richard Edlinger als künstlerischer Leiter ans Werk gingen, ist legendär: Auf der Burg Gars spielte Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ und im Turnierhof von Schloss Rosenburg Joseph Haydns Singspiel „Das brennende Haus“ – zwischen den beiden Premieren lagen in den ersten zwei Julitagen des Sommers 1988 gerade einmal 24 Stunden. Publikum und Medien überschlugen sich vor Begeisterung, der Start war geglückt. Im nächsten Jahr stand das Festival allerdings unter keinem guten Stern – künstlerische Differenzen gepaart mit knappen Budgets brachten die handelnden Personen an das Ende ihrer Möglichkeiten.

Die Burg Gars – ein Zentrum der Kultur: gestern, heute morgen.

Große Erfolge
Ein Neubeginn