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KünstlerInnen und GarserInnen schufen TOSCA-Bühnenbild

200 qm großes „Leichentuch“: Gemeinsame Schüttaktion am Kampufer

© S. Ullreich/mediadesign.at

GARS. Mit einer gemeinsamen Schüttaktion ist eines der Hauptbühnenbilder für die TOSCA der Oper Burg Gars entstanden. Am Kampufer in Gars kamen am 4. Juli KünstlerInnen und GarserInnen zusammen, um das „Leichentuch“ zu schaffen – ein 200 qm großes Leintuch, das gemeinsam mit „Blut“ getränkt wurde. Vizebürgermeisterin Pauline Uitz „eröffnete“ die Schüttaktion mit einem beherzten Farbwurf. Intendant Dr. Johannes Wildner, die Regisseure Wolfgang Gratschmaier und Stephanie Schimmer, KünstlerInnen und SängerInnen, die TOSCA-Fußballbuben und GarserInnen folgten ihrem Beispiel.

Beim Übergang vom 2. auf den 3. Akt wird Scarpia von Tosca erstochen. Das Leichentuch, das blutbefleckt an die vielen Menschen erinnert, die Scarpia auf dem Gewissen hat, wird über ihn gebreitet. Es legt zunächst den Schleier des Vergessens über ihn und seine Morde – doch letztendlich bringt zum Schluss der „Engel der Aufklärung“ die Erlösung.

TOSCA – Premiere
Donnerstag, 12. Juli 2018, 20.00 Uhr

2. Juli 2018
Fotos: © S. Ullreich/mediadesign.at