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Im Labor der Liebe

Szenische Madrigale des 17. Jahrhunderts

©Reinhard Podolsky/mediadesign.at

Sie haben bereits im Vorjahr beim Publikum für Gänsehaut gesorgt: „Capella Splendor Solis“ kommt heuer am 14. September mit „Im Labor der Liebe“ wieder. Schauplatz der „Szenischen Madrigale des 17. Jahrhunderts“ ist erneut die Gertrudskirche mit ihrer fantastischen Akustik.

Capella Splendor Solis, das Wiener Ensemble für Musik des Manierismus, bringt sakrale Musik des 16. und 17. Jahrhunderts im Spannungsfeld frommer Andacht und erotischer Fantasien.

Schon der Name des Ensembles – eine Entlehnung aus dem alchemistischen Manuskript Splendor Solis – verweist auf eine Welt der Geheimnisse, die sich hinter der vorgetragenen Musik verbirgt. Daher sind die Konzerte der Cappella Splendor Solis nach dem Prinzip aufgebaut, dass durch die Musik ein Lichtstrahl auf die Welt hinter die Komposition geworfen wird. Zu jedem thematischen Block werden dem Publikum via Moderation versteckte Botschaften in der Melodie, gesellschaftliche Verstrickungen der Komponisten oder Librettisten, der Alltag der zeitgenössischen Zuhörerschaft etc. näher gebracht.
Durch die brilliante und beseelte Inszenierung der Konzertprogramme wird nicht nur für beste, hochklassige Unterhaltung gesorgt, sondern den (Konzert-)Besuchern so ganz nebenbei kurzweilig und ohne störenden Zeigefinger viel Musikwissen und zahlreiche Neuentdeckungen beschert.

Im Labor der Liebe
Freitag, 14. September 2018, 19.00 Uhr

TICKETS DEMNÄCHST VERFÜGBAR

 

5. März 2018
Fotos: ©Reinhard Podolsky | mediadesign