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Historie der Burg Gars

Eine der ältesten Burganlagen Österreichs

von MMag. Bettina Marchart

Gars ist eine der ältesten Burganlagen Österreichs. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und stand noch ganz in der Art der alten Wallburgen. Über ihre Entstehung können jedoch nur Vermutungen angestellt werden. Die Babenberger schlugen einen ihrer Sitze in Gars auf, wobei die „Garser Babenbergerzeit“ nur wenige Jahrzehnte dauerte, denn schon unter Leopold III. wurden Kastellane eingesetzt, die die Burg verwalteten. Die Garser Burggrafen, die mit den Kuenringern verwandt waren, entwickelten sich in der Folgezeit zu einem bedeutenden Geschlecht. Gars war ein wichtiger Stützpunkt für die Kolonisierung des Waldviertels.

Eine der bedeutendsten Ministerialenfamilien

Bereits 1114 scheint als Verwalter der landesfürstlichen Burg ein Erchenbert als Gorzensis castellanus auf. Er ist der erste bekannte Vertreter der Burggrafen von Gars, die später zu einer der bedeutendsten Ministerialenfamilien der Babenberger und Habsburger aufstiegen. Sie dürften ein Zweig der Kuenringer-Familie gewesen sein.

Im Heimatbuch Gars wurde ein wissenschaftlicher Artikel über die mittelalterliche Baugeschichte der Burg Gars von Oliver Fries veröffentlicht.

Zum Artikel

Die Geschichte der Burg Gars im Detail

Die Schlacht bei Mailberg
Die Anfänge der Burg Gars und die Babenberger
Burg und Herrschaft – Die Burgherren
14. Jahrhundert bis zum Beginn der Neuzeit
Die Besitzer der Burg Gars bis zur Gegenwart
Bauteile der Burg Gars
Der Plan der Burg
Rundgang

 

Mehr über die Gesichte der Burg Gars finden Sie auf burg-gars.info.

Foto: Reinhard Podolsky/mediadesign.at